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Städtischer Kindergarten leistet seit 40 Jahren wertvolle pädagogische Arbeit

„Es ist normal, verschieden zu sein“



Die Konzeption des Städtischen Kindergartens „Am Gabis“, der am 4. Juni sein 40jähriges Bestehen feiert, ist mit einem Zitat von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker überschrieben: „Es ist normal, verschieden zu sein“. Unter diesem Motto sieht die Einrichtung die Hauptziele ihrer pädagogischen Arbeit in der Bewegungserziehung und Sprachförderung.

Beim „Tag der offenen Tür“ anläßlich des 40. Geburtstags des Städtischen Kindergartens „Am Gabis“ am Samstag, den 4. Juni werden sicher viele ehemaligen Kindergartenkinder in Erinnerungen schwelgen. Unvergessen dürfte geblieben sein, dass in den zurückliegenden vier Jahrzehnten von Seiten der Kindergartenleitung und der Erzieherinnen immer besonderer Wert darauf gelegt wurde, die verschiedenen Sprachen, Nationalitäten, Hautfarben, Religionen, Fähigkeiten, Behinderungen, soziale Herkunft, die es in der Einrichtung gibt, als Normalität im Zusammenleben der Kinder zu erfahren. Betty Kuffer, die von Beginn an dabei war und seit 35 Jahren die Leitung des Kindergartens hat, betont, dass vor allem die Sprachförderung an vorderster Stelle stehen müsse. „Sprachkompetenz ist die Grundlage für die Teilnahme am gesellschaftlich-kulturellen Leben“, so die erfahrene Erzieherin. Alle Kinder bedürften hier der Förderung. „Bedingt durch die Bevölkerungsstruktur der Stadt Mainburg mit ihrem hohen Anteil an Familien mit Migrations-Hintergrund ergibt sich eine zusätzliche Notwendigkeit.“

Einen nicht minder wichtigen Platz in der Konzeption nimmt die Werteorientierung und Religiosität ein. Grundvoraussetzung in diesem Bereich ist eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen Eltern und Erzieherinnen. Für Betty Kuffer sind Achtung und Toleranz gegenüber Andersartigkeit und die Bejahung von Pluralität ebenso wichtig wie ein gesundes Selbstbewusstsein.
Auch die emotional-soziale Erziehung trete im Kindergartenalltag ständig auf und sei Grundvoraussetzung für das Leben miteinander. Betty Kuffer betont: „Dabei ist es wichtig, nicht nur auf Mitmenschen zu achten, sondern auch sich selbst als ein wichtiges Mitglied der Gruppe bzw. der Gesellschaft zu erleben.“
Was dem pädagogischen Team neben den Hauptzielen besonders am Herzen liegt ist die Umweltbildung und Umwelterziehung. „Ohne unsere Umwelt mit allem, was sie uns bietet, könnten wir nicht leben. Es wird immer wichtiger, dass wir unsere Umwelt schützen und wertschätzen.“ Mit Stolz verweist die Kindergartenleiterin auf die von der Stadt im Jahr 2010 durchgeführte energetische Generalsanierung des in die Jahre gekommenen Kindergartengebäudes. Zweifelsohne ein wichtiger Beitrag, zum Umweltschutz.
Weitere Ziele in der pädagogischen Arbeit des Städtischen Kindergartens „Am Gabis“ sind die Ästhetik, Kunst und Kultur mit der Freude und Lust am eigenen Schaffen und die Förderung von Phantasie und Kreativität sowie die musikalische Bildung und Erziehung, schließlich vereint die Musik Körper, Geist und Seele.

In der Elternarbeit sorgen die pädagogischen Fach- und Ergänzungskräfte für eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern, die natürlich Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten voraussetzt. Wie sehr es den Personensorgeberechtigten entspricht, dass die Betreuung ihrer Kinder im Städtischen Kindergarten „Am Gabis“ an den Vorgaben der Konzeption ausgerichtet ist, spiegelt sich im Ergebnis der zuletzt durchgeführten Elternbefragung im Rahmen des Qualitätsmanagements sehr aussagekräftig wider: Auf die Frage, ob das Kind gerne in den Kindergarten geht, antworteten über 65 Prozent mit „sehr gerne“ und weitere 25 Prozent mit „gerne“. Über 95 Prozent der Eltern sind mit der pädagogischen Arbeit insgesamt „sehr“ bzw. „ziemlich“ zufrieden.


Ein Resultat, das auch Bürgermeister Josef Reiser ins Schwärmen bringt: „Die Kindergartenleitung darf zusammen mit den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen berechtigterweise stolz auf diese Beurteilung sein. Dem Träger der Einrichtung, der Stadt, bleibt mit ebensolchem Stolz Dank und Anerkennung auszusprechen.“

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