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Situation bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen hat sich merklich entspannt

Situation bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen hat sich merklich entspannt
Aktuell nicht mehr mit Flüchtlingen belegt ist die „Brandhalle“, und auch die mobilen Wohnheime im rückwärtigen Bereich stehen weitestgehend leer.

Bürgermeister begegnet Ängsten der Bevölkerung - In sozialen Wohnungsbau investieren


Quelle: Hallertauer Zeitung, Georg Hagl

Auch dem Thema Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen und dem sozialen Wohnungsbau widmete sich Bürgermeister Josef Reiser auf der Jahresabschlusssitzung des Stadtrates (wir berichteten) und begegnete damit möglichen Ängsten der heimischen Bevölkerung. Aus heutiger Sicht habe sich die Situation bei den Flüchtlingen merklich entspannt. Er erinnerte jedoch daran, dass dies im Frühjahr dieses Jahres noch ganz anders ausgehen habe.

Abhängig von der Weltpolitik könne es wieder sehr schnell gehen, dass beispielsweise die derzeit geschlossene Notunterkunft des Landkreises in der Brandhalle wieder benötigt wird. Oder dass vermehrt dezentrale Unterkünfte angemietet werden müssen.

Reiser hielt aber mit einem gewissen Stolz fest: „Die uns gestellten Herausforderungen im Bereich der Flüchtlingsunterbringung konnten alle bewältigt werden. Unser anfängliches Ziel, die Schulen vor einer Notunterkunft zu bewahren, war nie in Gefahr.“

Auch im Hinblick auf die Anschlussunterbringung nach Auflösung einer Gemeinschaftsunterkunft durch die Regierung hätte die Stadt allen Wohnraum zur Verfügung stellen können. Die Unterbringung von Flüchtlingskindern in Kindergärten oder Schulen sei immer möglich. Auch die Betreuung wäre angesichts des ehrenamtlichen Engagements vieler gewährleistet gewesen, wobei er allen dankte, die hierzu beigetragen haben.

Sein Dank richtete sich auch an die Regierung von Niederbayern, die dank eines Sonderprogramms an der Brechhausstraße im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus bauen wird. Nicht nur für Flüchtlinge wohlgemerkt, sondern für alle bedürftigen Personen. Das Thema sozialer Wohnungsbau - durch die Kommune alleine nur schwer leistbar - werde noch länger begleiten. Offen sei aber, ob die angedachte Lösung eines Zweckverbands auf Landkreisebene für den Bau dieser Wohnungen rasch umgesetzt werden kann.

Reiser forderte in diesem Zusammenhang private Unternehmen auf, in den sozialen Wohnungsbau zu investieren. Alleine die öffentliche Hand könne den Bedarf nicht decken. Fast täglich stünden Menschen vor seiner Tür, um bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Allein für eine stadteigene Sozialwohnung habe es über 40 Bewerbungen gegeben, verdeutlichte er die enorme Nachfrage. Und für rund vier stadteigene Bauparzellen, die ab 2018 verfügbar sind, lägen über 100 Anfragen vor. „Mein Appell richtet sich aber auch an die Grundstückseigentümer, Bauland zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen. Ich erinnere an den Artikel 14 Grundgesetz, wonach Eigentum verpflichtet.“

 

Situation bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen hat sich merklich entspannt

 

An der Pötzmeser Straße wird dringend benötigter sozialer Wohnraum geschaffen. Fotos: Hagl

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