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Ayano Ohira ist ein Fan der bayerischen Tracht

Ayano Ohira ist ein Fan der bayerischen Tracht
„Eine Tracht, die ich irgendwann einmal tragen möchte“, so lautet der Titel des Bildes der elfjährigen Ayano Ohira aus Moriya, das zurzeit in der Deutschen Botschaft in Tokio ausgestellt ist.

Elfjährige aus Moriya malt ein Bild, das an der deutschen Botschaft in Tokio zu sehen ist

Quelle: Hallertauer Zeitung, Harry Bruckmeier

Besucher der Deutschen Botschaft in Tokio kommen in diesen Tagen an einem bemerkenswerten Bild nicht vorbei. Es zeigt ein Tanzpaar in typisch bayerischer Tracht zwischen zwei Hopfenreben. Rechts unten prangt das Mainburger Stadtwappen. Die Künstlerin stammt allerdings nicht aus der Hallertau, sondern aus Moriya, der Partnerkommune der Hopfenstadt. Ihr Name ist Ayano Ohira, und sie ist elf Jahre alt.

Das Gemälde, das derzeit neben vielen anderen Schülerarbeiten im Foyer der Deutschen Botschaft in Tokio zu sehen ist, löste vor Ort wie auch hierzulande viele anerkennende Reaktionen aus. An erster Stelle bei Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser, der der jungen Malerin einen herzlichen Brief geschrieben hat. „Der Blick auf das Bild erfüllt mich mit großem Stolz“, gesteht der Rathauschef, der die Örtlichkeit der Ausstellung sehr gut kennt. Denn fast genau vor einem Jahr führte er die Delegation der Bürgerreise bei ihrem Besuch in der Deutschen Botschaft an. Damals zeigten sich die Gäste beeindruckt von dem mächtigen Bau, der erst vor ein paar Jahren neu errichtet worden war.

Dass sich die elfjährige Schülerin ausgerechnet ein Motiv mit Hopfen und dem Mainburger Wappen gewählt hat, noch dazu mit einer typisch bayerischen Tracht, freute Reiser besonders. „Das Bild strahlt mit seinen bunten Farben eine große Lebensfreude aus“, so das Stadtoberhaupt in seinem Brief an die Künstlerin, die er auch gleich zu einem Besuch ins Rathaus oder zu einem der Volksfeste in Mainburg einlud.

Ayano Ohira darf sich aber auch noch über eine zweite ehrenvolle Einladung freuen, und die kommt direkt aus der Deutschen Botschaft. Denn auch dort ist man auf die junge Malerin aus der Präfektur Ibaraki 40 Kilometer nordöstlich der japanischen Hauptstadt aufmerksam geworden. „Ich würde mich sehr freuen, wenn Du und Deine Eltern zu einem Mittagessen in die Residenz kommen wollt. Ihr seid herzlich eingeladen“, lässt Botschafter Hans Carl von Werthern in seiner Grußadresse wissen. Der hochrangige Diplomat würdigte darin auch die Gastfreundschaft der Elfjährigen und ihrer Familie, als in diesem Sommer eine Gruppe von Schülern aus Mainburg die japanische Partnerstadt besuchte.

Momentan besucht Ayano Ohira die 5. Klasse und leistet in ihrer Freizeit „Freiwilligenarbeit“, wie sie es nennt, bei der „Moriya International Friendship Association“ (MIFA). Die besagte Schülergruppe aus Mainburg hatte sie im August auf ihren Ausflügen, unter anderem nach Nikko, begleitet und viel über die japanische Geschichte erzählt. Das hat der Elfjährigen nach eigener Aussage gut gefallen: „Jedes Mal, wenn ich Zeit mit Deutschen verbringe, habe ich viel Spaß. Ich liebe Deutschland!“ Wichtig ist ihr auch ihre deutsche Freundin Louisa Happ, die als Coordinator for International Relations bei der Stadt Moriya arbeitet und auch schon einige Delegationen aus Mainburg als Dolmetscherin begleitet hat.

Schließlich verrät Ayano Ohira auch noch, warum sie sich ausgerechnet für dieses Motiv entschieden hat: „Nach langem Überlegen habe ich mich, passend zum diesjährigen Thema ,Cooles Deutschland‘, für die bayerische Tracht entscheiden, die ich immer schon cool fand.“ Und einen Titel hat das Bild auch: „Eine Tracht, die ich irgendwann einmal tragen möchte.“ Der Wunsch wird bestimmt einmal in Erfüllung gehen.

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