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Stadt investiert ins Freibad

Stadt investiert ins Freibad
Der Stadtrat hat jetzt 310?000 Euro für diverse Investitionen im Freibad in den nächsten drei Jahren freigegeben. HZ-Archivfoto: Kistler

Stadtrat stellt für die nächsten drei Jahre 310 000 Euro in mittelfristige Finanzplanung ein


Quelle: Hallertauer Zeitung, Harry Bruckmeier

Niemand dürfte angesichts der klirrenden Kälte der letzten Tage an den nächsten Badesommer gedacht haben. Doch der Stadtrat ist seiner Zeit schon um Jahre voraus. So hat das oberste politische Gremium der Hopfenstadt in seiner jüngsten Sitzung wichtige Weichen für die Zukunft des beliebten Freibads gestellt. Die Kommune wird auf einstimmigen Beschluss der Ratsrunde die notwendigen Investitionen der nächsten drei Jahre übernehmen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 310 000 Euro, die in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen wurden.

Für den laufenden Betrieb des städtischen Freibads ist das Stadtunternehmen Mainburg (SUM) zuständig. Höhere Investitionen würden allerdings den finanziellen Rahmen des Kommunalunternehmens sprengen. Daher springt die Kommune in solchen Fällen ihrer hundertprozentigen Tochter zur Seite und schießt die erforderlichen Geldmittel zu.

Insgesamt geht es um 310 000 Euro für die nächsten drei Jahre, die der Stadtrat nun in seiner mittelfristigen Finanzplanung platziert hat. In diesem Jahr wird die Kommune einen Betrag von 100 000 Euro für die vorgesehenen Maßnahmen an das SUM als Betreiber des Freibades überweisen. Für die Jahre 2018 und 2019 wird Kämmerer Christian Winklmaier Verpflichtungsermächtigungen von jeweils 105 000 Euro für die kommenden Haushalte vorsehen, um dem Stadtunternehmen für die ins Auge gefassten Vorhaben die nötige Planungssicherheit zu geben.

Als zuständiger Referent für „Sport und Freizeit“ bezeichnete Stadtrat Helmut Fichtner (Freie Wähler) die Investitionen als wichtigen Beitrag, um die Attraktivität des Mainburger Freibades zu erhalten. Zwar müsse man sich bewusst sein, dass aufgrund der örtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Ausbau zu einem Erlebnisbad nicht realisierbar sei, das Bad werde von der Bevölkerung aber sehr gut angenommen.

Kämmerer Christian Winklmaier erläuterte dem Gremium die vorgesehenen Maßnahmen im Einzelnen. Im ersten Abschnitt werden bis zur bevorstehenden Sommersaison der Umkleidebereich neu gefliest und die dunkle Holzdecke in diesem Bereich renoviert und freundlicher gestaltet. Gleichzeitig wird der Eingangsbereich völlig neu konzipiert. Der Zugang zum Freibad erfolgt zukünftig über elektronische Drehsperren, die das bereits für die letzte Badesaison installierte moderne Kassensystem ergänzen. Vervollständigt wird der neue Eingangsbereich durch eine Überdachung. Für Dutzend- und Saisonkarteninhaber bedeutet dies in Zukunft einen komfortablen Zugang mittels einer Chipkarte.

Die gute Nachricht für die Badegäste: Die Preise, die zur letzten Badesaison angepasst wurden, bleiben unverändert. Einzig wird für die wiederverwendbaren Chipkarten ein Pfand erhoben werden. Mit der nunmehr bevorstehenden Runderneuerung des Zugangssystems ist auch eine Änderung beim Vorverkauf der Saisonkarten vorgesehen, der nicht mehr wie bisher im Rathaus stattfinden soll, sondern direkt am Freibad. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig veröffentlich. Für den modernisierten Kassenbetrieb während der Badesaison sucht das Stadtunternehmen noch nach flexiblem Kassenpersonal über die einschlägigen Stellenmärkte.

Nach der Saison 2017 steht dann die Sanierung der Sanitärbereiche an, die bis zur Folgesaison 2018 abgeschlossen werden soll. Im dritten Schritt wird das Haus, in dem sich der Kiosk sowie die Wohnung des Schwimmmeisters befinden, umgebaut und bis zur Saison 2019 an die mittlerweile veränderten Bedürfnisse angepasst.

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