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Schulverband geht die Generalsanierung der Mittelschule finanziell gut aufgestellt an

Schulverband geht die Generalsanierung der Mittelschule finanziell gut aufgestellt an
Noch während der Osterferien fällt der Startschuss zur Generalsanierung der Hallertauer Mittelschule. Der Schulverband geht das Millionenprojekt finanziell gut aufgestellt an. Foto: Bruckmeier

Jahresrechnung 2016 mit guten Zahlen - Kreditermächtigung nicht in Anspruch genommen


Quelle: Hallertauer Zeitung, Harry Bruckmeier

Der Schulverband geht die Generalsanierung der Hallertauer Mittelschule finanziell gut aufgestellt an. Wie mehrfach berichtet, wird der Startschuss für das Millionenprojekt, das sich in verschiedenen Abschnitten über mehrere Jahre hinziehen wird, an Ostern fallen. Die Jahresrechnung 2016, die jetzt in der Schulverbandsversammlung vorgelegt wurde, weist ein grundsolides Fundament auf, um das Vorhaben anzugehen.

2016 war das letzte Jahr vor Beginn der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an dem Mitte der Siebzigerjahre erbauten Schulgebäude, die den Schulverband nach den Worten seines Vorsitzenden, Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser, „vor große Herausforderungen stellen werden“. Die vier beteiligten Kommunen - neben der Stadt Mainburg die vier VG-Gemeinden Aiglsbach, Attenhofen, Elsendorf und Volkenschwand - haben sich bereits auf die Finanzierung des Millionenprojekts verständigt. Je nach Schülerzahl überweisen sie in den nächsten beiden Haushaltsjahren eine Investitionsumlage, auf die sich die Verbandsversammlung in ihrer Sitzung im Herbst geeinigt hatte (wir berichteten). Angesichts des günstigen Zinsniveaus wird ein gehöriger Teil der Investitionen auch über Kredite finanziert.

Das abgelaufene Jahr war nach den Worten Reisers schon von der anstehenden Sanierung geprägt. Wegen der ins Auge gefassten Maßnahmen wurde am Gebäude selbst nur noch das Nötigste instandgesetzt, sodass insgesamt rund 92 000 Euro an bereitgestellten Haushaltsmitteln nicht benötigt wurden. Auch der sächliche Betriebs- und Verwaltungsaufwand konnte unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit heruntergefahren werden. So blieben in diesem Bereich 76 000 Euro unangetastet.

Die nun startende Generalsanierung warf aber auch schon 2016 ihre Schatten voraus. Hauptsächlich fielen hier die Architektenhonorare an, denn die Planer befassen sich schon seit längerem mit dem Projekt. Insgesamt fielen in dieser Haushaltsstelle 280 000 Euro an. Ein Haushaltsrest von rund eineinhalb Millionen Euro wurde nun auf die in 2017 anfallenden Sanierungskosten übertragen.

Kostenbewusst zeigte sich einmal mehr Rektor Hanns Seidl, was der Schulverbandschef ausdrücklich hervorhob. Seine in 2016 nicht verbrauchten Mittel in Höhe von rund 16 600 Euro stünden dem Schulleiter und seinem Kollegium aber im laufenden Haushaltsjahr nach wie vor zur Verfügung, wie Reiser betonte.

Ebenfalls nicht voll ausgeschöpft werden musste der Ansatz für die Schülerbeförderung. Gleichzeitig fielen die staatlichen Zuschüsse für die Schulbusse geringfügig höher aus, als bei der Haushaltsaufstellung abzusehen war. Natürlich wird auch im Vorfeld der Baumaßnahme nach wie vor in die Schulausstattung investiert. Insbesondere für neue Notebooks und Tafeln wurden hier im Vorjahr etwas mehr als 18 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Rund 5 600 Euro an Zinsausgaben hat sich der Schulverband gespart, weil die im Haushalt 2016 vorgesehene Kreditermächtigung nicht zum Tragen kam. Unter dem Strich fiel die Zuführung zum Vermögenshaushalt mit knapp 565 000 Euro um etwa 273 000 Euro höher aus, als es der Haushaltsentwurf vorgesehen hatte. Weil dies so war, mussten auch nur etwa 66 000 Euro aus der Rücklage entnommen werden. Der Ansatz sah hier eine Summe von 365 000 Euro vor. Der Schulverband hatte damit Ende des vergangenen Jahres noch beinahe 440 000 Euro auf der hohen Kante.

Die Kreditermächtigung im Vermögenshaushalt in Höhe von 1,2 Millionen Euro wurde also nicht benötigt, die nun als Haushaltsrest in den laufenden Etat wandert. Der aus 2015 übertragene Haushaltsrest von 305 000 Euro wurde in 2016 als Darlehen aufgenommen. Damit schließt der Vermögenshaushalt 2016 in Einnahmen und Ausgaben mit rund 1,83 Millionen Euro ab, was in etwa auch so vorgesehen war.

Nun also steht der Startschuss für die Generalsanierung kurz bevor. Die Bauphase begleiten wird ein sogenannter Lenkungsausschuss mit den Architekten, Vertretern der Schule, des Stadtbauamtes und des Schulverbandes. Die Schulverbandsversammlung entsandte aus ihrer Mitte den stellvertretenden Vorsitzenden und Attenhofener Bürgermeister Franz Stiglmaier sowie seinen Volkenschwander Kollegen Albert Morasch, die sich die Termine für den alle zwei Wochen Dienstagvormittag stattfindenden Jour fixe teilen werden.

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