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„Tannengrün“ bekommt neuen Schießstand

„Tannengrün“ bekommt neuen Schießstand
Noch „ziert“ diese alte Halle das Ortsbild von Unterwangenbach. Jetzt ist an Ort und Stelle das neue Schützenheim der Tannengrün-Schützen geplant. Fotos: Hagl

Bauausschuss genehmigt Projekt in Nachbarschaft zur Kirche - Reihe von Wiedervorlagen

 

Quelle: Hallertauer Zeitung, Georg Hagl

Mit einer Reihe von Wiedervorlagen hatte es der städtische Bau- und Umweltausschuss auf seiner Sitzung vom Dienstag zu tun. Grünes Licht gab er für den Neubau eines Schießstandes der Tannengrün-Schützen Unterwangenbach in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche im Ort.

Das dreieckige Grundstück Am Wangenbach 10, auf dem sich aktuell noch eine alte Lagerhalle befindet, ist seit geraumer Zeit im Besitz der Stadt. Das Gebäude wird für das Schützenheim mit Schießstand dem Erdboden gleichgemacht. In die neue Schießstätte integriert sein werden sämtliche entsprechenden Funktions- und Aufenthaltsräume. Gaststätte wird laut Angaben des Antragstellers keine betrieben. Dass die Praxis oftmals etwas anderes beweise, gab man den Schützen allerdings am Rande mit auf den Weg.

Abgesegnet hat das Gremium das erneut zur Beratung stehende Baugesuch in der Leutenbeckstraße 6 und 8, wo eine bestehende Lagerhalle abgebrochen wird und ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten entsteht. Entgegen der ursprünglichen Planung mit zwei Gebäudeteilen entsteht jetzt ein Winkelbau. Die Abstandsflächen sind eingehalten, die Abstimmung mit dem Landratsamt erfolgt. Eine Änderung des Bebauungsplanes ist demnach nicht erforderlich. Zehn Stellplätze sind auf dem Areal nachgewiesen.

Eine Wiederbelebung erfährt der Festsaal der Schlossbrauerei Wimmer in Sandelzhausen, wo unter anderem die Narrhalla bereits ihr Quartier zum Training aufgeschlagen hat. Notwendig wird eine Fluchttreppe, die bereits provisorisch besteht und nach Süden ins Freie führt. Jetzt segnete der Bauausschuss diese Formalie ab.

Stattgegeben hat man auch der Tektur für den Neubau eines Wohnhauses in der Zieglerstraße 24 in Mainburg. Die Änderungen an dem Gebäude mit fünf Wohnungen betreffen die Dachterrasse sowie die Tiefgaragenzufahrt.

Bewegung kommt in das beabsichtigte Baugesuch am Sandelzhauser Gangsteig 18a in Mainburg, wo auf einem insgesamt 1?200 Quadratmeter großen Areal ein Einfamilienhaus entstehen soll. Ein entsprechender Vorbescheid lag dem Gremium am Dienstag erneut vor und wurde wiederum negativ beschieden; allerdings wurde dem Bauwerber nach ausgiebiger Diskussion signalisiert, dass man sich in diesem doch alles andere als einfach „gestrickten“ Baugebiet aufgrund neuer Sachlage durchaus eine Einzelgenehmigung vorstellen könnte. Dazu soll die Größe des Baukörpers und die genaue Situierung mit dem Stadtbauamt abgestimmt werden und anschließend ein entsprechender Bauantrag eingereicht werden. Damit stimmte das Gremium gegen die Einleitung eines vorgeschlagenen Bauleitverfahrens, das mit einem enormen Verwaltungsakt verbunden gewesen wäre und zudem seinen Niederschlag in einer Prioritätenliste gefunden hätte, womit für den Bauwerber freilich auch auf diesem Wege nicht alle Türen zugeschlagen gewesen wären.

Abgesegnet hat der Bauausschuss die Tektur zur Rekultivierungsplanung auf der Lehmabbaufläche Nähe Puttenhausen, Gemarkung Steinbach; ebenso den Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Neubau einer Recyclinghalle und den Betrieb einer Aufbereitungsanlage für Ziegelbruch in der Äußeren Freisinger Straße 27 in Puttenhausen.

Sonstiges

Die zuletzt enormen Rückschnitte von Gehölzen und Kahlschläge entlang der Straßen und Bäche gaben für Stadtrat Konrad Pöppel (ÖDP) Anlass zur Nachfrage. Dabei handelte es sich um allgemeine Maßnahmen der Straßen- und Verkehrssicherung, so der Hinweis. Begrenzt war die Schnittzeit im übrigen bis zum 28. Februar, konnte Bürgermeister Josef Reiser (SLU) beruhigen, und dass das Grün sicherlich wieder nachwachsen werde.

Eine Querungshilfe für die Freisinger Straße im Auge zu behalten forderte Edgar Fellner (SPD). Gerade im Bereich Lidl seien viele Fußgänger unterwegs, die bei hohem Verkehrsaufkommen von einer Straßenseite auf die andere wechseln, was sich in seinen Augen nicht ganz ungefährlich darstellt. Gleichermaßen mahnte er die Parkmoral bei Großveranstaltungen in der Stadthalle an, bei denen der Griesplatz dann teilweise schon am Vormittag vollgeparkt sei. Dabei gebe es auf der Schöllwiese - fußläufig im übrigen gut erreichbar - ausreichend Parkmöglichkeiten, auf die die Veranstalter ihre Gäste doch möglichst auch hinweisen sollten. Das geschehe in aller Regel, konstatierte Bürgermeister Reiser, doch es gelte auch hier, dass jedermann am liebsten vor der Haustüre parken wollte.

Dass Stromtankstellen in den Überlegungen der Stadt eine Rolle spielen, bekam Helmut Fichtner (FW) auf Anfrage zu hören. Der Antrag werde über die ILE „Hallertauer Mitte“ gestellt, bei der dies ein großes Thema sei, gab das Gemeindeoberhaupt zu verstehen. Zurzeit werde in verschiedenste Richtuntungen eruiert, auch hinsichtlich der Standort- wie Anbieterwahl.

 

Tannengrün bekommt Schießstand

Auch die Hecke am alten Landratsamt wurde im Rahmen der allgemeinen Abholzungsaktionen dem Erdboden gleichgemacht.

 

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