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Meh­raus­ga­ben für Er­neue­rungs­maß­nah­men und Gar­ten des Kin­der­horts be­rei­ten Sor­gen

Meh­raus­ga­ben für Er­neue­rungs­maß­nah­men und Gar­ten des Kin­der­horts be­rei­ten Sor­gen
Die Kosten für die Generalsanierung des Kinderhortgebäudes in der Schüsselhauser Straße sind höher als ursprünglich angenommen. Foto: Kistler

Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Frau­en­ver­eins von Sa­nie­rung ge­prägt - Ge­büh­ren­er­hö­hung

 

Quelle: Hallertauer Zeitung, Ellen Kellerer

Vor der Generalversammlung des Frauenvereins Kinderhort erstattete Vorsitzende Katharina Ettenhuber ausführlich Bericht. Großes Thema ist nach wie vor die laufende Generalsanierung, die die ursprünglich errechnete Summe übersteigt. Auch der Zustand des Gartens ist nicht der beste und macht weitere Ausgaben erforderlich. Erhöht wurden der Jahresbeitrag und die Kindergartengebühren.


So kostet ab dem Monat April der Besuch der Kindergarten-Vormittagsgruppe 68 Euro im Monat, die verlängerte Gruppe mit fünf Stunden 83 Euro, die verlängerte Vormittagsgruppe mit sechs Stunden 98 Euro. Für den Besuch ihres Kindes in der Ganztagesgruppe zahlen die Eltern für sieben Stunden 113 Euro, für acht Stunden 128 Euro, für neun Stunden 143 Euro und für zehn Stunden 158 Euro monatlich. Die Geschwisterermäßigung beträgt 20 Prozent.

Die aktuell 911 weiblichen Mitglieder, die dem Frauenverein Kinderhort angehören, zahlen künftig statt acht Euro zwölf Euro jährlich. Erfreulich sei, so Vorsitzende Ettenhuber, dass die Mitgliederzahlen relativ konstant blieben. Neben einigen Austritten und Todesfällen habe es auch 31 Neueintritte im Laufe des vergangenen Vereinsjahres gegeben. In den Kindergartengruppen „Kleiner Tiger“ und „Kleiner Bär“ werden aktuell 149 Kinder betreut, in der Kinderkrippe „Pusteblume“ zählt man elf Kinder.

Große Sorgen bereitet die laufende Baumaßnahme in Bezug auf Mehrkosten. Die im Oktober 2014 errechneten Gesamtkosten der Sanierung lagen bei 1,846 Millionen Euro. Der Stadtrat hat die Übernahme der Kosten für den Bereich der Kindertagesstätten in Höhe von 1,527 Millionen Euro beschlossen. Zu schultern hatte der Verein somit noch 319 000 Euro, für die man einen Darlehensvertrag von 300 000 Euro abgeschlossen hat.

Nach dem Aushöhlen des Gebäudes wurde aber schnell ersichtlich, so die Vorsitzende, dass Balkendecken gestützt und verstärkt werden mussten. Rund 100 Quadratmeter Stahlbetondecke mussten aufwendig ausgebaut und erneuert werden. Ein weiterer Mehraufwand entstand mit dem Rückbau des Dachgebäudes. Putzschichten, Heraklithdämmung und Rohrmatten mussten einzeln abgetragen und teilweise als Sondermüll entsorgt werden.

Im Bezug auf die Heizung wurde während der Baumaßnahme noch eine Änderung beschlossen: Statt der zentralen Heiz- und Warmwasserversorgung wurde eine Wandtemperierung mittels Kupferrohren an den Außenwänden eingebaut. Anstelle kalt strahlender Außenwände mit davorgesetzten luftumwälzenden und staubaufwirbelnden Heizkörpern habe das Gebäude nunmehr warme Außenwände mit gesunder und angenehmer Strahlungswärme, führte Katharina Ettenhuber aus. Im Mai soll es eine Einweihungsfeier der sanierten Gebäude geben.

Sorgen bereitet dem Frauenverein auch der Zustand des Gartens. Im Herbst musste aus Sicherheitsgründen eine Spielanlage abgebaut werden. Der Schlittenberg sei ebenfalls sanierungsbedürftig. In ersten Gesprächen habe man festgestellt, dass für die Neuanschaffung einer Spielanlage mindestens 25 000 Euro benötigt werden. Hinzu kommen noch der Einbau und die gesamten Erdarbeiten. Nach dem Rückbau des Interimsbaues muss der Rasen wiederhergestellt werden. „Derzeit hat unser Garten leider nicht viel zu bieten. Unsere nächste Aufgabe ist investieren und selbst mitanpacken“, so Ettenhuber.

Umrahmt wurde die Jahreshauptversammlung des Frauenvereins traditionell von einer Tanzdarbietung der Kindergartenkinder, denen die Vorsitzende ebenso dankte wie den Erzieherinnen und ihren Vorstandskolleginnen für deren Einsatz.

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