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„Kin­der­be­treu­ung und -bil­dung wird auch künf­tig ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung sein“

Rei­ser sieht Hand­lungs­schwer­punkt - Ju­gend­treff The­ma bei Bürg­er­ver­samm­lung

Quelle: Hallertauer Zeitung, Hans Kistler


„Die Bereitstellung eines qualitativ hochwertigen und quantitativ ausreichenden Kinderbetreuungs- und -bildungsangebots war und ist ein Handlungsschwerpunkt der Stadt“, versprach Bürgermeister Josef Reiser in seinem Bericht vor der Bürgerversammlung in der Stadthalle (wir berichteten). Auch künftig werde diese Aufgabe eine große Herausforderung sein. Der Jugendtreff auf dem ehemaligen RMM-Gelände war ein weiteres Themen, das an diesem Abend zur Sprache kam.


Das Stadtoberhaupt erwähnte in Sachen Kindergärten die umfassende Sanierung des Kinderhorts. Da dies im laufenden Betrieb erfolgte, mussten zwei Gruppen zwischenzeitlich in einem Interimsgebäude im Garten untergebracht werden. Bisher habe die Stadt für die gesamte Maßnahme, die kurz vor dem Abschluss steht, rund 1,1 Millionen Euro bezuschusst. „Wir wenden auch für die gesetzlich geforderten Zuschüsse zum laufenden Betrieb aller Kindertageseinrichtungen viel Geld auf“, betonte Reiser.

Grund zur Freude gab es im vergangenen Jahr auf dem Schulsektor mit der Eröffnung der Realschule. Große finanzielle Anstrengungen werde die Stadt bei der anstehenden Generalsanierung der Hallertauer Mittelschule unternehmen müssen, sagte der Rathauschef. Die Beschlüsse für diese Investitionen seien in der Schulverbandsversammlung und im Stadtrat bereits gefasst worden. Reiser erinnerte an den laufenden Schulbetrieb, zu dem die Stadt ihren Beitrag mit den Projekten der Sozialarbeit an Grund- und Mittelschule sowie der Unterbringung der Mittagsbetreuung im ehemaligen AOK-Gebäude, das 2012 erworben wurde, leiste.

Geld in die Hand nehmen wird die Stadt auch für den Umbau der RMM-Halle in einen barrierefreien Jugendtreff. Ein erster Planungsentwurf wurde dem Stadtrat in seiner Sitzung im Januar vorgestellt. Damit werde eine jahrelange Diskussion um den Standort beendet und man könne den Jugendlichen zukünftig mit dem ebenfalls geplanten Skater-Park ein zeitgemäßes Betreuungsangebot bieten. Von einem Bürger auf ein konkretes Eröffnungsdatum angesprochen, nannte Reiser das Frühjahr 2019, schneller gehe es leider nicht. Als Partner sei hier der Bayerische Jugendring - auch als Geldgeber - mit im Boot.

Zukunftsweisend ist laut Bürgermeister der Breitbandausbau, bei dem man einen weiteren Schritt vorangekommen sei. „Mit der fristgerechten Fertigstellung durch die Telekom konnte der Startknopf zur Inbetriebnahme des schnellen Internets im Erschließungsgebiet gedrückt werden.“

Rund 218 000 Euro hat die Kommune im vergangenen Jahr in den Netzausbau gesteckt, 70 Prozent der Gesamtkosten sind aber als Fördergelder wieder in die Stadtkasse geflossen. „Die Maßnahme kommt vor allem den Bürger zugute, die nicht vom Eigenausbau der Telekom profitieren. Dieser soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein“, erklärte Reiser den interessierten Zuhörern.

Da im Stadtgebiet nach Abschluss der Maßnahme immer noch unter- oder gänzlich unversorgte Bereiche vorhanden sein werden, habe man mit der Markterkundung ein neues Förderverfahren gestartet, um auch hier den Bürgern eine bestmögliche Breitbandversorgung zu bieten.

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