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Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes "GI Marzill

Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes "GI Marzill
Lage des Planungsgebietes

Bekanntmachung der Stadt Mainburg

 

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB)

 

Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes "GI Marzill"

 

Erneute Beteiligung der Öffentlichkeit

gemäß § 4a Abs. 3 i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB

 

Der Stadtrat der Stadt Mainburg hat in öffentlicher Sitzung am 26.04.2016 aufgrund  § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans „GI Marzill" sowie die Durchführung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.

 

Das Plangebiet liegt südlich des Empfenbaches und der Staatsstraße St 2049, zwischen Marzill und Unterempfenbach und umfasst die Flurnummer 672/15 sowie Teilflächen der Flurnummern 1292/3 und kleinflächig auch aus 672/8, jeweils Gemarkung Oberempfenbach. Es ergibt sich im Weiteren aus dem Lageplan, der Bestandteil dieser Bekanntmachung ist.

 

Ziele und Zwecke der Planung:

Ziel des Bebauungsplanes ist es, für das im Flächennutzungsplan bereits dargestellte Industriegebiet Baurecht zu schaffen. Die Stadt Mainburg verfügt derzeit über keine vergleichbaren, großzügig zugeschnittenen, unbebauten Industrieflächen, die für die Ansiedlung eines großflächigen Logistikbetriebes oder erheblich belästigende, großflächige Gewerbeansiedlungen geeignet sind.

 

Der Bebauungs- und Grünordnungsplan entwickelt sich aus dem Flächennutzungs- und Landschaftsplan und greift auch die dort vorgegebene Erschließung auf. Die Vorgaben der Atypik gemäß LEP werden durch die Gebietskategorie, eine Beschränkung der zulässigen Nutzungen und die Maßgabe einer Mindestgrundstücksgröße von 3 ha gewahrt.

 

Lage des Planungsgebietes westlich von Mainburg siehe links oben, oder hier klicken

 

Der Bau- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am 26.07.2017 nach erfolgter Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB sowie nach Durchführung der Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen, den Entwurf des Bebauungs- und Grünordnungsplans zu ändern. Die Änderungen machen gemäß § 4a Abs. 3 BauGB eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit sowie eine erneute Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange erforderlich.

 

Der Bau- und Umweltausschuss hat in derselben Sitzung den geänderten Planentwurf in der Fassung vom 26.07.2017, einschließlich der Begründung mit Umweltbericht, gebilligt und beschlossen, eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit sowie eine erneute Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4a Abs. 3 i. V. m. §§ 3 Abs. 2 und 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen. Die Dauer der Auslegung wird dabei nach § 4a Abs. 3 Satz 3 BauGB auf zwei Wochen verkürzt.

 

 

Der geänderte Entwurf des o. g. Bauleitplans samt geändertem Entwurf der Begründung mit Umweltbericht und den nach Einschätzung der Stadt Mainburg wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegt in der Zeit

 

vom 30. August 2017 bis einschließlich 20. September 2017

 

im Rathaus der Stadt Mainburg (Marktplatz 1, 84048 Mainburg, Zi.Nr. 4.04 - Bauverwaltung) von montags bis freitags 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich donnerstags von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr, sowie nach Terminvereinbarung, gemäß § 4a Abs. 3 i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB erneut öffentlich aus.

Die Planunterlagen können auch im Internet auf der Homepage der Stadt Mainburg eingesehen werden. www.mainburg.de/Aktuelles&Termine/Bekanntmachungen

 

 

Es sind umweltbezogene Informationen zu den Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft/Klima und Kultur- und Sachgüter sowie zur naturschutz­rechtlichen Bewertung verfügbar.

 

Schutzgut                 Art der vorhandenen Information

 

Mensch                       Festsetzung zulässiger anlagenbezogener Geräuschemissionen mittels Emissionskontingenten,  Schalltechnisches Gutachten „Zur Absicherung der Verträglich­keit der Bauleitplanung mit der Schutzbedürftigkeit der Nachbar­schaft vor unzulässigen anlagenbezogenen Lärmimmissionen" vom 13.02.2017, hoock farny ingenieure, Landshut

 

Tiere                           Abschätzung der Relevanz zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP),

 

Pflanzen Vegetationskartierung, Vorkommen landkreisbedeutsamer Arten, Abschätzung der Relevanz zur speziellen artenschutz­recht­lichen Prüfung (saP), naturschutzrechtliche Eingriffsrege­lung, interne sowie drei externe Ausgleichsflächen,

 

Boden                         Darstellung des Umfanges an Abgrabungen, drei Geländeschnitte,

 

Wasser                       Empfenbach im Norden unmittelbar angrenzend, Wasserschutzgebiet im weiteren Umfeld, Aussagen zur Schutzfunktion und Beseitigung des Niederschlagswassers, Hydrogeologisches Gutachten vom 09.05.2017, Dr. Blasy - Dr. Overland Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Eching am Ammersee,

 

Luft / Klima                 Daten zum lokalen Klima, Auswirkungen der Staatsstraße St 2049,

 

Landschaft                  Landschaftsbildanalyse,

 

Kultur- u. sonstige

Sachgüter                   nicht vorhanden,

 

Landschafts- u.          im Zuge der verbindlichen Bauleitplanung wird ein Grünordnungsplan

sonst. Pläne                integriert,

 

Wechselwirkungen     Darstellung im Umweltbericht.

 

Weiter verfügbar: Schalltechnisches Gutachten, Hydrogeologisches Gutachten

 

 

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden.

 

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

 

Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO - Normenkontrolle) ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der öffentlichen Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

 

Mainburg, den 16.08.2017

Stadt Mainburg

gez.

Josef Reiser

1. Bürgermeister

 

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